Grundschüler

Das ABC-Poster für Grundschulkinder  (6 – 8 Jahre)

Geeignet für Grundschüler:
Das ABC-Buchstaben-Plakat hängt jetzt vielleicht über dem Tisch, an dem das Kind Hausaufgaben macht und hilft, die Phantasie anzuregen, wenn es für die Schule eine Geschichte erfinden soll. Es hilft bei der Rechtschreibung oder beim Zeichnen eines Bildes für die Schule oder den Geburtstag des Großvaters. Es hilft, schnell ein paar Obstsorten zu nennen oder auch Blumennamen oder Kleidungsstücke. In jedem Fall ist es einfach da und zeigt mit seinen über 500 Begriffen die ganze Bunte Welt von A bis Z.

Anwendung für Eltern und Familie:
Das ist ein wichtiger Schritt und das nicht nur für das Kind, sondern auch für Sie. Natürlich sind Sie in Sorge, ob es all den neuen Anforderungen gewachsen ist. Aber Sie werden sehen: Wenn Sie hier gute Vorarbeit geleistet haben, wenn das Kind mit gesunder Neugier und Vorfreude in diese neue Lebensphase gehen darf und Sie es dazu auch von Ihrer Hand loslassen, werden es auch kleine Rückschläge und Ernüchterungen nicht aus der Bahn werfen.

Grundschullehrer und Erzieher:
„Bezüglich der Entwicklung der Lernmotivation des Grundschulkindes ist festzustellen, dass zunächst, mit Eintritt in die Schule bis zur Mitte der 2. Klasse emotional anregendes Lernmaterial besonders zum Lernen motiviert. Auch die neue Position, Schüler zu sein, ist für das Kind bedeutungsvoll sowie das Lernen für den Lehrer/die Lehrerin und die Eltern. Zunehmend wird auch der Erwerb von Leistungs- und sozialer Kompetenz in der Schulklasse wichtig als Motivation für Lernengagement.“ Eltern, Lehrer und Erzieher schätzen das universelle Lehrmittel als willkommene Unterrichtshilfe. Es bietet eine anschauliche Lernhilfe zum Lesenlernen und für den Sprachunterricht und zugleich eichhaltiges Quellenmaterial für Aufsätze und Förderunterricht. Das zeigt die langjährige Erfahrung mit diesem ABC-Plakat.

Psychologie
„Zum Ende des Vorschulalters hat das Kind die Entwicklungsaufgaben gemeistert, die es in die Lage versetzen, sich den neuen, qualitativ höheren Anforderungen der Schule zu stellen. … Der Erwerb der Schriftsprache ist dabei von besonderer Bedeutung. Dem Kind gelingt es nun zunehmend, Begriffe nach ihren Merkmalen zu bestimmen. Während im Kleinkind- und Vorschulalter noch Zweck und Verwendung der Objekte ausschlaggebend für deren Bestimmung waren, geht diese jetzt vonstatten auf der Grundlage wahrgenommener, zunächst zufälliger, dann aber immer mehr ausgewählter, verallgemeinerter, für das Objekt wesentlicher Merkmale. Zum Ende der Grundschulzeit erfolgt dann bereits eine Einordnung von Begriffen in Kategorien. Nach Piaget befindet sich das Kind auf der Stufe der konkreten Denkoperationen. Auch die Wahrnehmungsleistungen des Kindes werden zunehmend analytisch und differenzierter. Das betrifft die Konstanz der Menge, der Zahl, der Länge, der Fläche und des Volumens. Die Speicherung dieser Inhalte erfolgt im Prozess der Auseinandersetzung des Kindes mit den schulischen Anforderungen. Dadurch wird das Wissenssystem sowohl reichhaltiger als auch geordneter.“

Quellennachweis
Für die psychologische Beurteilung nutze ich gern die Ausführungen von Prof. Dr. Helga Joswig, Institut für Pädagogische Psychologie der Universität Rostock. Sie ist approbierte Psychotherapeutin für Kinder- und Jugendliche. Ihre Forschung liegt auf dem Gebiet der Lernmotivation und der Begabungsentwicklung im Kindesalter (s. wörtl. Zitate in „“): Phasen und Stufen in der kindlichen Entwicklung Online Familienhandbuch , abgerufen am 1.10.2015 (inzwischen wurde die Seite neu gestaltet).